7. November 2010 - 12. Januar 2011
“Fenster in die Unendlichkeit”

63. Kabinettausstellung, Altes Rathaus
Eröffnung: Sonntag, 7. November, 11.00 Uhr
Wulf Kirschner widersetzt sich mit seinem Werk den gegenwärtigen Strömungen des Kunstbetriebs. Seine auf den ersten Blick roh und hermetisch wirkenden Stahlskulpturen präsentieren sich in ihrer Reduziertheit und Abstraktion dunkel und hell zugleich, sie
spielen mit Licht und Schatten. Auf der Oberfläche ist die Linie in Form einer Schweißnaht als skulpturales Gestaltungselement lesbar und spürbar.
Die Auswirkungen des Feuers und der Hitze während des Schweißens sowie die unterschiedlichen Legierungen verleihen den Flächen eine farbig schillernde Lebendigkeit. Damit werden die ursprünglich so streng wirkenden geometrischen
Körper in vibrierende, changierende und dadurch nicht eindeutig identifizierbare Objekte verwandelt.